Einwände gegen meine Behauptung, Neuromarketing fördere den Humor, lassen Erinnerungen an gescheiterte Umsetzungen hochkommen. Interessanterweise lassen sich alle kleinen Niederlagen unter der Begründung „Die Machtverhältnisse nicht beachtet“ zusammenfassen. Und das passiert natürlich auch Menschen, denen diese Verhältnisse bestens bekannt sind, einem Neuromarketer zum Beispiel. Einige Fälle möchte ich auf diesem Blog zur Lektüre freigeben. Auch
Wenn die Suche nach Markenkernen, Zielgruppen oder Produktvorteilen ähnlich verläuft wie ein Assessment, sollte man sich über Erfolglosigkeit nicht beklagen. Und durch den Schaden wird man nicht etwa klug, sondern eher missmutig. Da kann das Neuromarketing mit ganz anderen Rahmenbedingungen aufwarten. Denn schließlich hat ein solcher Zugang sehr viel mit Verhaltensmustern zu tun. Und das
Während meiner Italienjahre wurde ich zur Premiere der Aida in die Mailänder Scala eingeladen. Von der Atmosphäre, der Szenerie und der Musik halb benommen entschlüpfte mir beim Auftritt des Radamés die Bemerkung, der singe ziemlich schön. „Ist ja auch Luciano Pavarotti”, meinte mein Nachbar in einer Mischung aus Erstaunen und Mitleid. Na ja, immerhin gab
„Die Frau ist die einzige Beute, die ihrem Jäger auflauert.“ Was beim Publikum des deutschen Komikers Jörg Knör für herzhaftes Lachen sorgt, kommt in einem Referat über Neuromarketing so schlecht an wie Blondinenwitze. Da hilft es auch nicht, mit Fremdwörtern wie Testosteron, Oxytocin, Hippocampus oder Amygdala um sich zu werfen. Wo nicht Kabarett darauf steht,
Die Geschichte des Experiments von James Vicary werden die meisten kennen: Vicary behauptete 1957, er habe in einem Kino die Botschaft „Iss Popcorn, trink Cola“ während des Films einblenden lassen und anschließend sei der Umsatz von Cola um 18 % und der von Popcorn um etwa 58 % gesteigert worden. Daraufhin verboten einige Staaten unterschwellige
Süßer die Glocken nie klingen, als zu der Weihnachtszeit. Wem diese Behauptung sauer aufstößt, hat den Abschied vom Homo oeconomicus noch immer nicht verdaut. Daher lagert er lästige Bauchgefühle lieber zu den Esoterikern aus, statt im Neuromarketing nach Hilfe zu suchen. Und wozu diese Weigerung führen kann, demonstrierte eine Jury, die 2003 über die neue
Ehemalige Fussballspieler haben es leichter, sich in einen Jungen hineinzuversetzen, der mitten im Spiel gegen die Erzfeinde vom Platz muss. Aber nicht, weil er verletzt, zu schlecht oder mit einer roten Karte beschenkt war, sondern weil ihn seine Mutter zum Abendessen rief. Hat sich das Gehirn dieses Jungen im Rahmen bekannter Normen entwickelt, wird sein
Weil Neuromarketing noch immer und allzu häufig auf Hirnscans reduziert wird, möchte ich eine Lanze für die Limbic® Map von Dr. Hans-Georg Häusel brechen. Und dieser verwegene Akt soll auf dem Hoheitsgebiet von Apple stattfinden. Denn ausgerechnet dort zeigt sich, wie stark die Kraft der Erhaltung ist. Selbstverständlich sprechen die innovativen Produkte von Apple das