Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, wieso viele im Winter mehr Lust auf gemütliche Kaminabende haben und häufiger mit dem Partner/der Partnerin kuscheln wollen? Neue Forschungen setzten sich hierzu mit dem Zusammenhang zwischen kalten Temperaturen und dem Wunsch nach Romantik auseinander. Nachdem die Forscher Studenten über Filme und deren Fernsehverhalten befragt hatten, konnten sie Beweise
An erster Stelle stehen natürlich die üblich verdächtigen Conversion Optimierungspunkte wie Gestaltung der Website nach einem bestimmten Ziel (Kauf eines Produkts), Verbesserung der Website oder der Benutzerfreundlichkeit, Vertrauen erhöhen usw. Doch ein Punkt wird gerne dabei vergessen: Nämlich welchen Einfluss Marke und emotionale Aktivierung beim Kunden auf die Conversion Rate haben. Zwar kann durch die
Dopamin ist das Schlüsselelement unseres Belohnungssystems im Gehirn, und wenn es möglich ist, dieses System auszulösen, kann unser Verhalten verstärkt und positive Emotionen können geschaffen werden. Werbung, die Konsumenten einfache Rätsel lösen lässt, kann zum Beispiel diesen Effekt auslösen und unser Belohnungssystem auslösen. Der Dopamin-Kick kann allerdings auch durch modernere Trends im Marketing ausgelöst werden,
Wenn die Suche nach Markenkernen, Zielgruppen oder Produktvorteilen ähnlich verläuft wie ein Assessment, sollte man sich über Erfolglosigkeit nicht beklagen. Und durch den Schaden wird man nicht etwa klug, sondern eher missmutig. Da kann das Neuromarketing mit ganz anderen Rahmenbedingungen aufwarten. Denn schließlich hat ein solcher Zugang sehr viel mit Verhaltensmustern zu tun. Und das
Das Kaufverhalten eines Konsumenten wird von verschiedensten Faktoren bestimmt. Die Wichtigsten sind: a) Persönlichkeit b) soziales Milieu / soziale Umwelt c) individuelle Lebenserfahrung und d) die momentane Stimmung / Situation. Doch bei dieser Aufzählung fehlt noch ein wichtiger Punkt: Die Kultur. Dieser Aspekt ist vor allem für global agierende Markenhersteller von großer Wichtigkeit. Da sich
Während meiner Italienjahre wurde ich zur Premiere der Aida in die Mailänder Scala eingeladen. Von der Atmosphäre, der Szenerie und der Musik halb benommen entschlüpfte mir beim Auftritt des Radamés die Bemerkung, der singe ziemlich schön. „Ist ja auch Luciano Pavarotti”, meinte mein Nachbar in einer Mischung aus Erstaunen und Mitleid. Na ja, immerhin gab
Beim Schnüren von schönen Angeboten und Promotions machen sich regelmäßig Menschen aus unterschiedlichen Bereichen, wie Marketing und Vertrieb, Gedanken über die richtige Preisgestaltung und die richtigen Botschaften. Dabei kann es zu unendlichen Diskussionen über die richtige Wortwahl oder Farbwahl kommen. Diese Diskussionen sind natürlich völlig berechtigt, auch wenn hier subjektive Diskussionen leider nicht zum Ziel
„Die Frau ist die einzige Beute, die ihrem Jäger auflauert.“ Was beim Publikum des deutschen Komikers Jörg Knör für herzhaftes Lachen sorgt, kommt in einem Referat über Neuromarketing so schlecht an wie Blondinenwitze. Da hilft es auch nicht, mit Fremdwörtern wie Testosteron, Oxytocin, Hippocampus oder Amygdala um sich zu werfen. Wo nicht Kabarett darauf steht,
Die Geschichte des Experiments von James Vicary werden die meisten kennen: Vicary behauptete 1957, er habe in einem Kino die Botschaft „Iss Popcorn, trink Cola“ während des Films einblenden lassen und anschließend sei der Umsatz von Cola um 18 % und der von Popcorn um etwa 58 % gesteigert worden. Daraufhin verboten einige Staaten unterschwellige
Neulich war ich mal wieder bei einer Veranstaltung, bei der im Rahmenprogramm ein Zauberer und Mentalist auftrat. Er konnte Dinge auf unerklärliche Weise verschwinden lassen und Gedanken lesen, nämlich welche Karte gewählt und wieder in den Kartenstoß zurückgelegt wurde. Rundum verblüffend. Magie ist das perfekte Spiel mit den Beschränkungen unseres Gehirns und mit dem Unbewussten.
Viele Studien haben sich mittlerweile mit dem Thema Priming* beschäftigt und die Auswirkungen dessen in unterschiedlichen Situationen untersucht. Forscher der National University of Singapore und der Chinese University of Hong Kong fanden heraus, dass Kunden, die schwerere Taschen mit größeren Einkäufen zu tragen hatten, unbewusst häufiger über ernste und wichtige Themen nachdachten. An dieser Studie
Immer wieder gibt es Berichte, wodurch wir angeblich unsere Gehirnleistung steigern können. Zeit, ein paar durch die Medien geisternden Behauptungen nachzugehen. Ich starte heute mit dem Mythos: Joggen macht schlau. Der Neurologe Art Kramer von der Universität Illinois konnte in einer über 12 Monate dauernden Untersuchung durchaus einen beachtlichen Effekt nachweisen. Er
Süßer die Glocken nie klingen, als zu der Weihnachtszeit. Wem diese Behauptung sauer aufstößt, hat den Abschied vom Homo oeconomicus noch immer nicht verdaut. Daher lagert er lästige Bauchgefühle lieber zu den Esoterikern aus, statt im Neuromarketing nach Hilfe zu suchen. Und wozu diese Weigerung führen kann, demonstrierte eine Jury, die 2003 über die neue
Auch im Marketing wurde in den letzten Jahren das Thema „Priming“ immer wieder in den Vordergrund gestellt und in Studien konnte dieser Effekt auf unterschiedlichste Weise eindrucksvoll unter Beweis gestellt werden. In einer aktuellen Studie (vgl. Chatterjee/Rose, University of Chicago, 2011) wurde ein weiterer sehr interessanter Effekt dargestellt: Die Wahl des Zahlungsmittels (Kreditkarte oder Bar) beeinflusst,
Dass Marken-Logos auf Bekleidung den einen oder anderen Menschen beeindrucken, ist nicht neu. Wie sehr Designerlogos jedoch tatsächlich wirken, überraschte dann doch. Rob Nelissen und Marijn Meijers von der Tilburg University in den Niederlanden fanden in mehreren Untersuchungen heraus, welche konkreten Auswirkungen Logos haben und warum sich die höheren Kosten für Designerkleidung durchaus auch lohnen können.
Ehemalige Fussballspieler haben es leichter, sich in einen Jungen hineinzuversetzen, der mitten im Spiel gegen die Erzfeinde vom Platz muss. Aber nicht, weil er verletzt, zu schlecht oder mit einer roten Karte beschenkt war, sondern weil ihn seine Mutter zum Abendessen rief. Hat sich das Gehirn dieses Jungen im Rahmen bekannter Normen entwickelt, wird sein
Welche Rolle spielt der Geruch eines Produkts bei der Wahl für oder gegen ein Produkt? Und was wird mit bestimmten Gerüchen verbunden? Nehmen wir das Beispiel Kaffee. „Die prägende, erste Wahrnehmung von Kaffee ist sein Geruch“, so im Buch Codes beschrieben. Kinder nehmen Kaffee als erstes über den Geruch war, da sie ihn nicht selbst
Verbraucherschützer laufen Sturm, wenn sie hören, dass irgendein Anbieter Neuromarketing-Methoden einsetzt. Es wird suggeriert, dass nun durch die geheimnisvollen Apparate der Hirnforschung das Zeitalter des gläsernen Konsumenten angebrochen sei, der in seinen geheimsten Wünschen durchschaut und so manipuliert werden könnte. Jede(r), der / die sich ein bisschen in den Methoden auskennt, weiß, dass gleich ob
Weil Neuromarketing noch immer und allzu häufig auf Hirnscans reduziert wird, möchte ich eine Lanze für die Limbic® Map von Dr. Hans-Georg Häusel brechen. Und dieser verwegene Akt soll auf dem Hoheitsgebiet von Apple stattfinden. Denn ausgerechnet dort zeigt sich, wie stark die Kraft der Erhaltung ist. Selbstverständlich sprechen die innovativen Produkte von Apple das
Viele Forschungsaufträge und Studien haben sich bereits mit dem Thema des First-Choice-Effektes beschäftigt. Dabei geht es darum, auf welche Marken unsere Wahl bei der Kaufentscheidung am Point of Sale fällt. In unterschiedlichen Studien konnte dabei gezeigt werden, dass wir in jeder Produktkategorie eine Lieblingsmarke im Gehirn haben. Das starke neuronale Netz unserer Lieblingsmarke kann dafür
Die Seife ist alle, schnell in den Drogeriemarkt gehen und ein Stück kaufen. Da gibt es Seifen namhafter Hersteller für 2 Euro in verschiedenen Düften. Saubere Hände gibt’s dazu. Was bleibt eigentlich bei einem Produktpreis von 2 Euro beim Hersteller hängen? Wahrscheinlich nicht viel. Zu wenig, dachte sich die Firma Cor aus den USA und
Jede Woche mailen mich einige Studenten /innen an, weil sie ihre BAC- oder Master-Arbeit über Neuromarketing schreiben und mich dazu interviewen wollen. Ich frag` dann regelmäßig zurück, was sie denn unter Neuromarketing verstünden? Die Antwort: Marktforschung mit Hirnscannern. Diese Antwort zeigt, dass es an der Zeit ist, diesen Begriff ein wenig zu schärfen. Zunächst einmal
Es klingt zu verlockend: Einfach mit einem entsprechenden Gerät direkt ins Kundenhirn blicken und anschließend wissen, wie das Marketing aufgebaut werden muss, damit die Kunden kaufen. Und zwar viel. Doch so einfach ist es natürlich nicht – zum Glück. Denn unser Gehirn ist viel komplexer und die Kunden zu unterschiedlich. Zwar können über so genannte