An erster Stelle stehen natürlich die üblich verdächtigen Conversion Optimierungspunkte wie Gestaltung der Website nach einem bestimmten Ziel (Kauf eines Produkts), Verbesserung der Website oder der Benutzerfreundlichkeit, Vertrauen erhöhen usw. Doch ein Punkt wird gerne dabei vergessen: Nämlich welchen Einfluss Marke und emotionale Aktivierung beim Kunden auf die Conversion Rate haben. Zwar kann durch die
Dopamin ist das Schlüsselelement unseres Belohnungssystems im Gehirn, und wenn es möglich ist, dieses System auszulösen, kann unser Verhalten verstärkt und positive Emotionen können geschaffen werden. Werbung, die Konsumenten einfache Rätsel lösen lässt, kann zum Beispiel diesen Effekt auslösen und unser Belohnungssystem auslösen. Der Dopamin-Kick kann allerdings auch durch modernere Trends im Marketing ausgelöst werden,
Es werden jährlich Milliarden Euro in Kommunikationsbotschaften, schöne Gestaltung, nettes Wording und tolle TV-Spots gesteckt. Doch diese Themen befassen sich alle mit dem „Was wird kommuniziert“. Die Frage ist nur, ob man sich in den Marketingabteilungen auch mit dem „Wo wird kommuniziert“ beschäftigt bzw. ist das „Wo“ der Kommunikation überhaupt relevant? In den Vereinigten Staaten
Schon seit langer Zeit wissen Marketingexperten, dass bestimmte Wörter leichter unsere Aufmerksamkeit bekommen und uns eher anspornen, etwas zu tun. Eine interessante Untersuchung unter Online-Shoppern beschäftigte sich mit den Wörtern, die uns besonders dazu motivieren, einen Kauf zu tätigen. Dabei kristallisierte sich heraus, dass die bei weitem stärksten Motivatoren für eine Kaufentscheidung ein Wort gemeinsam
Während meiner Italienjahre wurde ich zur Premiere der Aida in die Mailänder Scala eingeladen. Von der Atmosphäre, der Szenerie und der Musik halb benommen entschlüpfte mir beim Auftritt des Radamés die Bemerkung, der singe ziemlich schön. „Ist ja auch Luciano Pavarotti”, meinte mein Nachbar in einer Mischung aus Erstaunen und Mitleid. Na ja, immerhin gab
Beim Schnüren von schönen Angeboten und Promotions machen sich regelmäßig Menschen aus unterschiedlichen Bereichen, wie Marketing und Vertrieb, Gedanken über die richtige Preisgestaltung und die richtigen Botschaften. Dabei kann es zu unendlichen Diskussionen über die richtige Wortwahl oder Farbwahl kommen. Diese Diskussionen sind natürlich völlig berechtigt, auch wenn hier subjektive Diskussionen leider nicht zum Ziel
Die Geschichte des Experiments von James Vicary werden die meisten kennen: Vicary behauptete 1957, er habe in einem Kino die Botschaft „Iss Popcorn, trink Cola“ während des Films einblenden lassen und anschließend sei der Umsatz von Cola um 18 % und der von Popcorn um etwa 58 % gesteigert worden. Daraufhin verboten einige Staaten unterschwellige
Auch im Marketing wurde in den letzten Jahren das Thema „Priming“ immer wieder in den Vordergrund gestellt und in Studien konnte dieser Effekt auf unterschiedlichste Weise eindrucksvoll unter Beweis gestellt werden. In einer aktuellen Studie (vgl. Chatterjee/Rose, University of Chicago, 2011) wurde ein weiterer sehr interessanter Effekt dargestellt: Die Wahl des Zahlungsmittels (Kreditkarte oder Bar) beeinflusst,
In wirtschaftlich schlechteren Zeiten achten wir oft auf unser Budget und greifen vor allem bei Produkten, die nach außen hin nicht sichtbar sind, eher zu den No-Name-Produkten. Nichtsdestotrotz legen wir viel Wert auf unsere Außenwirkung zum Beispiel bei Bewerbungsgesprächen. Dies führt dazu, dass Produkte, die nach außen hin sichtbar sind, oftmals Markenprodukte sind, wohingegen bei
Welche Rolle spielt der Geruch eines Produkts bei der Wahl für oder gegen ein Produkt? Und was wird mit bestimmten Gerüchen verbunden? Nehmen wir das Beispiel Kaffee. „Die prägende, erste Wahrnehmung von Kaffee ist sein Geruch“, so im Buch Codes beschrieben. Kinder nehmen Kaffee als erstes über den Geruch war, da sie ihn nicht selbst
Verbraucherschützer laufen Sturm, wenn sie hören, dass irgendein Anbieter Neuromarketing-Methoden einsetzt. Es wird suggeriert, dass nun durch die geheimnisvollen Apparate der Hirnforschung das Zeitalter des gläsernen Konsumenten angebrochen sei, der in seinen geheimsten Wünschen durchschaut und so manipuliert werden könnte. Jede(r), der / die sich ein bisschen in den Methoden auskennt, weiß, dass gleich ob
Viele Forschungsaufträge und Studien haben sich bereits mit dem Thema des First-Choice-Effektes beschäftigt. Dabei geht es darum, auf welche Marken unsere Wahl bei der Kaufentscheidung am Point of Sale fällt. In unterschiedlichen Studien konnte dabei gezeigt werden, dass wir in jeder Produktkategorie eine Lieblingsmarke im Gehirn haben. Das starke neuronale Netz unserer Lieblingsmarke kann dafür