So erhöhen Sie die Conversion-Rate Ihres Webshops

Der BVDW gibt Tipps in Sachen Conversion-Rate

Artikel aktualisiert am
16
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05
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2018
Aus Onlinekunden-Sicht gibt es viele Gründe abzubrechen. Mal fehlt die gewünschte Bezahlmöglichkeit, mal fallen Lieferkosten an, mit denen der Kunde nicht gerechnet hat. Folgende Tipps gibt der BVDW in Sachen Conversion-Rate.

Der nächste Konkurrent ist im E-Commerce immer nur einen Klick entfernt. Umso wichtiger für Onlinehändler, alles dafür zu tun, dass ein Kunde nicht nur im Shop bleibt und den virtuellen Warenkorb befüllt – er muss am Ende auch kaufen.

Die Fokusgruppe Digital Commerce im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) gibt folgende Tipps:

Investition in die Suche: Die Produktsuche zählt zu den Must-haves eines Shops. Doch eine reine Aufzählung reicht nicht aus; stattdessen müssen auch alternative Produktvorschläge gemacht werden. Sie können einen Kundenwunsch nicht erfüllen? Präsentieren Sie Alternativen und schicken Sie Kunden - wenn es gar nicht anders geht – zu kooperierenden Webshops.

Priorisierung der Kunden: Treue Kunden, die Ihren Shop häufig besuchen, sollten mehr individuelle und günstigere Angebote erhalten als andere. Beispiel: Wer innerhalb von sechs Monaten fünf Mal kauft, erhält ein Angebot als Belohnung. Bauen Sie auf langfristige Kundenbeziehungen. Und teilen Sie dies dem Kunden mit.

Kundendaten wohlüberlegt nutzen: Setzen Sie auf eine Mischung aus Kundenorientierung und Überraschungsmomenten. Vermeiden Sie, dass sich Käufer durch allzu viele individualisierte Angebote beobachtet fühlen. Eine individualisierte Startseite ist dennoch wünschenswert.

Mit Content die Conversion-Rate steigern

Produkte erzählen Geschichten: Produkte einfach auflisten? Wie langweilig. Nutzen Sie Ihr Wissen rund um Produkte und geben Sie Tipps. Doch Obacht: Werden Sie zu redaktionell und schreiben zu viel, werden Onlineshopper Sie als Infoquelle nutzen und womöglich bei der Konkurrenz kaufen.

Bieten Sie einen Share-Button an: Nutzen Sie den Kommunikationsbedarf Ihrer Kunden. Begeisterte Käufer wollen Ihre neuen Schätze gerne anderen zeigen. Bieten Sie deshalb zu jedem Produkt Share-Möglichkeiten an. Das kann zu mehr Traffic und entsprechend mehr Absatz führen.

Transparenz und Fairness bei den Lieferkosten: Vermeiden Sie negative Überraschungen im Warenkorb. Wird ein Kunde beispielsweise erst am Ende seines Webshop-Besuchs über Lieferkosten informiert, führt dies oft zum Kaufabbruch.

Zahloptionen bieten: Onliner sind es gewohnt, dass man ihnen unterschiedliche Bezahloptionen anbietet. Im Schnitt werden heute vier verschiedene Optionen geboten.

Kaufanreize kommunizieren: Belohnen Sie Ihre Kunden, beispielsweise mit Gutscheinen. Kommunizieren Sie, um einen Kaufanreiz zu schaffen. Merken Sie sich, was ein Kunde gekauft hat und unterbreiten Sie ihm einige Zeit nach dem Kauf dazu passende Produkte.

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